Meldungen des Jahres 2010

28.12.2010 - Die neue Ausgabe der Gerbergasse 18 (Heft 59, Ausgabe IV/10) ist erschienen.

foto pietzsch wagner gg59
Projektmanager Dr. Henning Pietzsch und Vorstandsmitglied
Manfred Wagner präsentieren die aktuelle Ausgabe der Gerbergasse

icon pdf Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der Thüringer Landeszeitung vom 29.12.2010 (173kb)

 

 24.11.2010 - Neuerscheinung Buch + DVD: Die Friedliche Revolution in Jena. Gesichter des Herbstes 1989, Eine Ausstellungsdokumentation

HG.: Stadtmuseum Jena / Geschichtswerkstatt Jena / Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Kranichfeld 2010.

2010-11-24 ausstellungdokumentation coverDer Ausstellungskatalog beruht auf den Arbeitsergebnissen einer in Bild und Ton aufgezeichneten Zeitzeugendokumentation der Geschichtswerkstatt Jena im Jahr 2009 und der daraus entwickelten Ausstellung des Stadtmuseums Jena. Auf der DVD-Beilage ist die 45 min. Zeitzeugendokumentation von Torsten Eckold und Andreas K. Richter zu finden.
Redaktion: Daniel Börner / Matias Mieth / Henning Pietzsch
Der Ausstellungskatalog kann derzeit über das Stadtmuseum oder die Geschichtswerkstatt bezogen werden. Er kostet 15,30 €.

icon pdf Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Jena (174kb)
icon pdf Vorwort der Herausgeber (8kb)
icon pdf Inhaltsangabe der Ausstellungsdokumentation (580kb)
icon pdf Zeitungsartikel zur Ausstellungsdokumentation (475kb)




 

22.11.2010 - Zeitzeugen für Doktorarbeit gesucht

Für eine umfangreiche wissenschaftliche Studie (Doktorarbeit) bin ich permanent auf der Suche nach Zeitzeugen. Die Dissertation beschäftigt sich mit der Thematik: „Der Grenz- und Transitverkehr in Thüringen im Kontext der deutschen Entspannungspolitik“.

Die zeitliche Einschränkung ist 1970–1990. Der regionale Schwerpunkt der Betrachtung liegt stets auf Thüringen.
Kontaktaufnahme bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an die Redaktion der Zeitschrift „Gerbergasse 18“.

icon pdf Weitere Informationen zum Thema (13kb)

 

icon pdf Manfred Wagner; Henning Pietzsch: 15 Jahre Geschichtswerkstatt Jena e.V. – Eine vorläufige Bilanz (43kb)

 

 05.11.2010 - Werkstattbericht zur Zeitzeugenarbeit "Das Jahr 1990 – Währungsunion und Deutsche Einheit"

Geschichtswerkstatt Jena in Zusammenarbeit mit mExtra und dem Stadtmuseum Jena, gefördert vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) sowie von der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland

Im Jahr 1990 stimmten die Bürger der ehemaligen DDR im Rahmen der ersten freien Volkskammerwahlen am 18. März 1990 für das Wahlbündnis Allianz für Deutschland. Dessen vorrangige politische Ziele waren eine Währungsunion, die Wiedervereinigung sowie die Wiederherstellung der alten Länder, wie sie bis 1952 in der DDR bestanden hatten. Der im Jahr 1989 begonnene Demokratisierungsprozess endete am 03. Oktober 1990 mit der Wiedervereinigung. Die ursprüngliche Bürgerbewegung, deren vornehmliches Ziel die demokratische Erneuerung der DDR war, fand sich nun im vereinten Deutschland wieder. Wie haben die Bürger Jenas und des Landkreises die Wirtschafts- Währungs- und Sozialunion und den Weg zur deutschen Einheit erlebt? Warum stimmten so viele Bürger der DDR für das Wahlbündnis Allianz für Deutschland (48,15 % ohne Sperrklausel) und damit für die D-Mark, die Wiedervereinigung und nicht für einen reformierten „demokratischen Sozialismus“, einen „dritten Weg“? Diese zentralen Fragen sollen, eingebettet in biographische Episoden, den Rahmen der Zeitzeugendokumentation bestimmen.

Etwa 23 Personen wurden im Rahmen des Projektes professionell vor der Kamera befragt. Das Endergebnis wird auf einer DVD veröffentlicht. Am 25. November 2010 wird es dazu gemeinsam mit den Förderern des Projektes und prominenten Gästen der Stadt Jena im Stadtmuseum Jena eine öffentliche Vorstellung und Diskussion zu den Ergebnissen der Dokumentation geben. Das Projekt versteht sich als Anschlussprojekt der Zeitzeugendokumentation „Gesichter der Friedlichen Revolution“ im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit dem Jenaer Stadtmuseum zur gleichnamigen Ausstellung. Hierzu wird im zweiten Halbjahr neben der bereits vorliegenden DVD eine Ausstellungsdokumentation veröffentlicht.

» Videobeitrag bei Jenapolis

 

05.10.2010 - Die neue Ausgabe der Gerbergasse 18 (Heft 58, Ausgabe III/10) ist erschienen.

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Projektmanager Dr. Henning Pietzsch und Vorstandsmitglied
Manfred Wagner präsentieren die aktuelle Ausgabe der Gerbergasse

 

13.09.2010 - Zweiter Tag der Stadtgeschichte Jenas 2010 (17./18.09.2010)

 

09.09.2010 -„Der Verrat“ Wie die Stasi Kinder und Jugendliche als Spitzel missbrauchte.

Ein Film von Andreas Kuno Richter
47 Minuten
Produzent: Thorsten Neumann

der verratDer VerratZum ersten Mal im Fernsehen: Bewegende Geschichten von Kinder- und Jugendspitzeln aus der ehemaligen DDR. Eine außergewöhnliche RTL-Dokumentation, in der Täter und Opfer ihr Schweigen brechen und gemeinsam auf Spurensuche gehen.
Eine Dokumentation über Jugendliche, die von der DDR-Staatssicherheit als Spitzel missbraucht worden sind. Systematisch wurden sie als IM´s – als inoffizielle Mitarbeiter – angeworben und durch Geheimdienstoffiziere geführt. Minderjährige sollten Informationen über Freunde und nichtstaatliche Jugendarbeit an die Stasi weitergeben. Erstmals sprechen die jungen Täter und deren Opfer in dieser RTL-Dokumentation offen über den Verrat und die Konsequenzen.

Nach der Filmvorführung ist ein Gespräch mit Protagonisten, Filmemacher und Produzent vorgesehen.

» Trailer zum Film auf Youtube

 

03.08.2010 - Zeitzeugenaufruf zum Jahr 1990 – Währungsunion und Deutsche Einheit

Die Geschichtswerkstatt Jena möchte ab September 2010 in Zusammenarbeit mit der Jenaer Filmproduktion mExtra eine Zeitzeugendokumentation zum Thema „20 Jahre deutschen Einheit – das Jahr 1990 in Jena“ erarbeiten.

Hierfür suchen wir noch mindestens 10 Zeitzeugen, die sich an das Jahr 1990 erinnern und darüber Auskunft geben möchten. Wir wollen u. a. Fragen nachgehen: wie haben die Bürger Jenas den Prozess hin zur Deutschen Einheit über Volkskammerwahl, Währungsunion und den Tag der Wiedervereinigung erlebt? Warum stimmten so viele Bürger der DDR für das Wahlbündnis Allianz für Deutschland (48,15%) und damit für die D-Mark und die Wiedervereinigung und nicht für einen reformierten „demokratischen Sozialismus“, einen „dritten Weg“? Welche Hoffnungen und Ängste hatten die Bürger, welche Erfahrungen machten sie und welche Ereignisse sind in Erinnerung geblieben?

Die Zeitzeugengespräche werden in Film und Ton aufgezeichnet. Sie dauern ca. 45–60 Minuten. Nach Fertigstellung werden die Ergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. Wer Interesse hat, über seine Erlebnisse und Einschätzungen zu berichten, meldet sich bitte im Büro der Geschichtswerkstatt Jena.

Ansprechpartner:
Dr. Henning Pietzsch
Geschichtswerkstatt Jena e.V.
Heinrich-Heine-Straße 1
07749 Jena
Telefon / Fax: +49 (0) 36 41 – 82 12 35
E-Mail: geschichtswerkstatt.jena(at)t-online.de

 

02.07.2010 - Galerie der engagierten Bürger in Berlin zum Sommerfest des neuen Bundespräsidenten Christian Wulff

Ehrenamtliches Engagement – alle reden darüber, hier wird es in die Tat umgesetzt. Traditionell bedankt sich der Bundespräsident mit seinem Sommerfest bei Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Initiativen für ihr ehrenamtliches Engagement. Unter dem Motto » Freude, Veränderung, Zusammenhalt – 20 Jahre Deutsche Einheit « sind auch in diesem Jahr rund 1000 engagierte Bürger zum Sommerfest ins Schloss Bellevue geladen.

Stellvertretend für alle verdienten Bürger haben 12 ausgewählte Projekte die Möglichkeit, ihre Arbeit dem Bundespräsidenten und den Gästen des Sommerfests zu präsentieren. Zu diesen » Botschaftern « gehören Menschen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands, die sich für gemeinnützige Zwecke engagieren. Der 20. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung bietet dabei den passenden thematischen Rahmen für die Projekte, deren Bandbreite von der Gedenkstätte bis zur Geschichtswerkstatt das ganze Spektrum gesellschaftlichen Engagements zu diesem Thema widerspiegelt.

 

30.06.2010 - 40 Jahre Junge Gemeinde in Jena: Kontinuität des Widerstandes

40 Jahre Junge Gemeinde Stadtmitte: Dieses Jubiläum nahm Landesbischöfin Ilse Junkermann zum Anlass, der kirchlichen Einrichtung einen Besuch abzustatten. Die Arbeit, die hier unter Leitung von Stadtjugendpfarrer Lothar König geleistet wird, sei ein wichtiger Teil unserer Aufgabe als Kirche in dieser Welt, gab sie den Mitarbeitern und Jugendlichen der JG auch kritische Anmerkungen mit auf den Weg.

icon pdf Frank Döbert/OTZ: 40 Jahre Junge Gemeinde in Jena (31kb)

 

29.06.2010 - Jena, der 17. Juni 1953 und ein konsensfähiges Denkmal

Seit einigen Jahren erfährt der 17. Juni eine jährliche Würdigung, angeführt von einer Kranzniederlegung an der Gedenktafel für die Opfer des 17. Juni auf dem Holzmarkt. In diesem Jahr kam neben der seit 2003 regelmäßig durchgeführten Gedenkveranstaltung durch die Geschichtswerkstatt Jena, wo zumeist auch Zeitzeugen zugegen sind, ein weiterer Höhepunkt dazu: die Einweihung eines Denkmals „Zum Gedenken an die politisch Verfolgten in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR zwischen 1945 und 1989“.

intro
Foto: Henning Pietzsch

Die inhaltliche Umsetzung des Denkmalentwurfes wird unseres Erachtens erhebliche Unruhe in Jena und darüber hinaus auslösen.

Mailzuschrift Eberhard Dürselen vom 16.06.2010: Zur Einweihung des Opferdenkmals... Wo bleiben die staatsfeindlichen Hetzer, die Aufwiegler und Konterrevolutionäre. Letztendlich fehlen auch noch Scholzenizin und der Dalai Lama. Wo bleiben die Jugendlichen, die für ihre Flugblattaktion 1968  zusammen über 10 Jahre Freiheitsentzug bekommen haben??? Dieses Denkmal dient wieder einmal der Selbstverherrlichung einiger Weniger, die das eigentliche Ziel weit verfehlt haben und wahrscheinlich selbst nie Opfer waren.

Zitat Herr Johannsmeier vom 18. Juni 2010: „Das Denkmal sollte in erster Linie an den kommunistischen Terror und seine Opfer erinnern und im städtischen Raum ein lebendiger Gedenkort sein.“ Der jetzige Standort, so Johannsmeier, sei kein Ort, wo sich Menschen hinsetzen können und würden.

Einerseits war es sicher richtig, dass Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter einen Endpunkt unter die jahrelange Debatte setzten wollte und die konkrete Umsetzung konsequent anstrebte. Die Diskussion ventilierte seit fast 9 Jahren im öffentlichen Raum. Andererseits war und ist unser Eindruck, Oberbürgermeister Schröter, die den Denkmalentwurf befördernde Jury, bestehend aus angesehenen Historikern und Vertretern der Stadt, sowie die ausführenden Künstler, Sibylle Mania und Martin Neubert, waren und sind sich allesamt keineswegs der politischen Dimension der Daten- und Faktensammlung, die nun auf dem Denkmal zusammengestellt wurde, voll bewußt gewesen. Die Daten und Fakten seien exemplarisch und würden für sich selbst stehen, assoziativ gemeint sein und abgekoppelt von der Widmung betrachtet werden müssen. Auch deshalb sei das Denkmal nicht provinziell sondern hauptstadtfähig, so Dr. Vogel, OB Schröter und Prof. Knigge zusammengefasst. Einerseits ein Denkmal, welches in der Breite der Gesellschaft transparent diskutiert wurde, andererseits ein Denkmal, welches von einem Konsens getragen werde. Aber auch ein Denkmal, welches Widerspruch hervorrufe und Diskussion auslöse, so OB Schröter. Wie kann ein Konsens Widerspruch hervorrufen?

gorbatschow
Foto: Henning Pietzsch

Als der amerikanische Präsident Ronald Regan am 12. Juni 1987 nach Berlin kam, sprach er einen beachtenswerten Satz über die Mauer. „Mister Gorbatschow tear down this wall, open the door.“

Gorbatschow bzw. dessen Perestroika vor dem Hintergrund der Widmung zu benennen, erscheint uns aber mehr als gewagt und ist historisch auch falsch. Und auch wenn anerkennenswerter Weise Sibylle Mania und Martin Neubert das Gespräch mit der Geschichtswerkstatt suchten, unsere Anregungen, Hinweise und Zweifel wurden kaum oder gar nicht berücksichtigt in der für uns fiktiven „Arbeitsgruppe“.

Wie weit also kann bei einem solchen Vorhaben die Freiheit des Künstlers gehen in Abhängigkeit der politischen Vorgabe, in einem „transparenten Arbeitsprozess“ einen „Konsens“ zu produzieren, der nur Widerspruch erzeugt, was ja normal ist, oder anders gesagt, normal sein soll für ein solches Denkmal? Wie weit muss ein „Konsens“ Voraussetzung sein, um Opfer der zweiten Diktatur zu würdigen, ihrer zu gedenken.

Dr. Henning Pietzsch
Projektleiter der Geschichtswerkstatt Jena e.V.


Diskussionsforum:
AUSGEGRENZTE DDR-OPFER
Das Denkmal an der Jenaer Gerbergasse

icon pdf Dr. Henning Pietzsch: Der 17. Juni 1953 und das Gedenken an die politisch Verfolgten in der SBZ und DDR in Jena (13kb)

29.06.2010 - Die neue Ausgabe der Gerbergasse 18 (Heft 57, Ausgabe II/10) ist erschienen.

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Projektmanager Dr. Henning Pietzsch und die aktuelle Ausgabe der Gerbergasse
(Foto: Frank Döbert)

 

14.06.2010 - Chronologie der Ereignisse in Jena und in der DDR

icon pdf Chronologie für das Jahr 1989 (115kb)
icon pdf Chronologie für das Jahr 1990 (109kb)
(Recherche und Bearbeitung Dr. Henning Pietzsch)

 

29.03.2010 - 20 Jahre Deutsche Einheit - Diktaturfolgen als bleibende Herausforderung

Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen Neustrelitz 16.-18. April 2010, Gymnasium Carolinum


icon pdf Grußwort für die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern durch Henry Tesch - Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (37kb)

 

29.03.2010 - Die neue Ausgabe der Gerbergasse 18 (Heft 56, Ausgabe I/10) ist erschienen.

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Projektmanager Dr. Henning Pietzsch und Vorstandsmitglied
Manfred Wagner präsentieren die aktuelle Ausgabe der Gerbergasse

 

23.03.2010 - Thematische Stadtführungen: Jenaer Geschichte erleben!

Angebot 1: Der 17. Juni in Jena und Thüringen
Angebot 2: Das soziale Jena
Angebot 3. Vom Pröbeln zur Wissenschaft
Angebot 4: Ich würde doch nach Jena gehen
Angebot 5: Zu den Stätten der Jenaer Opposition

Der icon pdf Flyer für die thematischen Stadtführungen (1.35mb) liegt nun vor.
Für Rückfragen stehen Herr Ziege (VHS Jena), Leonore Stehfest und Detlef Himmelreich gerne zur Verfügung.

 

15.03.2010 - Mit 17 nach Sibirien

cover deportationMit 17 nach Sibirien Daniela Hendel: Die Deportation deutscher Frauen und Mädchen in die Sowjetunion 1944/45, 2. Aufl. 2007.

Das Schicksal deutscher Mädchen und junger Frauen im Alter von 14 bis 17 Jahren aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches ist weithin unbekannt und wird nach wie vor gesellschaftlich tabuisiert. Daniela Hendel begab sich auf Spurensuche. Sie zeigt erschütternde Schicksale, deren individuelle Schuld darin bestand, Deutsche zu sein.

Link zu Daniela Hendel
Veranstaltungsreihe der Geschichtswerkstatt

 

 

15.03.2010 - Unerlaubte Jugend

cover unerlaubte jugendEin Blick in die Geschichte der JG.

Erstellt von der Projektgruppe JG-Stadtmitte "Am Ende der DDR", Selbstverlag, Jena 2009.
Kostenlos erhältlich in der Jungen Gemeinde Stadtmitte und in der Geschichtswerkstatt.

Die Junge Gemeinde Stadtmitte Jena war in der DDR seit ihrer Entstehung im Jahr 1970 ein wichtiger "Kristalisationspunkt einer oppositionell-widerständigen Jugendszene". Wie kam es dazu, was bedeutet dies für die Gegenwart und Zukunft der heutigen jungen Generation junger Christen und Nichtchristen? Wo ergeben sich Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede im Konkreten? Zeitzeugen und junge Christen diskutierten.

Newsarchiv 2009:  Jugendkongress Erfurt - Auf dem Jugendkongress präsentierte Ausstellung des Freiheit e.V.

 

 10.03.2010 - West + Ost = Deutsch

angebot west ost deutschLyrische Erinnerungen an ein geteiltes Land. Anthologie, Hg. Karl-Heinz Wienke, Edition Thaleia, St. Ingbert 2009.

Weitere Informationen zum Buch erhalten Sie in der Kategorie »Angebote«










10.03.2010
broschuere geschichtverbundBroschur Geschichtsverbund ThüringenDer Geschichtsverbund Thüringen - Arbeitsgemeinschaft zur Aufarbeitung der SED-Diktatur - hat eine Informationsbroschüre herausgebracht. In ihr sind alle im Geschichtsverbund Thüringen derzeit Engagierten aufgeführt. Sie stellen jeweils sich und ihre Arbeit knapp vor und sie geben Kontaktdaten und Ansprechpartner an.

Derzeit sind achtzehn Initiativen, Museen und staatliche Einrichtungen im Geschichtsverbund vertreten. Gemeinsame Ziele sind die weitere Vernetzung, die Bündelung der Kräfte sowie die Stärkung der Wahrnehmung ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit. Es geht um eine wirksamere Auseinandersetzung mit der Diktaturgeschichte und um eine intensivere Aufarbeitung in Gegenwart und Zukunft.

Auf der künftigen Internetseite präsentieren sich die Mitglieder, ihre Arbeit wird vorgestellt und Projekte werden angekündigt. Die Internetseite soll zudem den Zugang für Interessierte und Zielgruppen erleichtern und regionale Ansprechpartner effizienter auffindbar machen.

www.geschichtsverbund-thueringen.de

icon pdfPressemitteilung zur Präsentation einer Informationsbroschüre (48kb)
icon pdfPressemitteilung zu den Überlegungen der BStU, ihre Außenstellen in Thüringen zusammenzulegen (54kb)

 

19.02.2010 - ZEITBILDER

angebot zeitbilderJena 1988/1989
Fotographien von Jürgen Hohmuth
Graphische Gestaltung und Bildzusammenstellung Peter Mühlfriedel
zeitort verlag 2009, ISBN-Nr.: 978-3-00-029546-1

Der vor kurzem erschienene Fotoband von Jürgen Hohmuth zeigt Aufnahmen aus dem Jahr 1988 und 1989 und ist in der Geschichtswerkstatt zum üblichen Handelspreis von 10,00 Euro käuflich zu erwerben. Hohmuth gelang es in den beiden letzten Jahren des Bestehens der DDR, Stimmungsbilder einer Endzeit einzufangen, die geprägt sind vom "grauen Alltag", dem Schlange stehen und vom baulichen Verfall. Die Stadt wirkt leer und die Fotos zeigen ungeschönt die "Brennpunkte" der Zeit, sie geben ohne Worte Auskunft über das Leben in der DDR. Die nachträgliche Wahrnehmung dieser Lebenswelt ermöglicht den direkten vergleich zur Gegenwart und macht bewusst, welche Wandlung die Stadt Jena durchmachte und vor allem wie viel sich geändert hat, zum Positiven.

Weiterverwendung und Veröffentlichung in jeglicher Form nur mit Genehmigung der Geschichtswerkstatt

 

27.01.2010 - Jena gedachte der Opfer der NS-Diktatur

otz 27 01 2010 gedenken holocaust


icon pdf Frank Döbert/OTZ: Gedenken an Opfer des Holocaust, Kranzniederlegung an der Rosenthal-Villa (237kb)
YouTube-Videobeitrag von JenaTV: Wie lebendig ist die Erinnerung? Jena gedachte der Opfer der NS-Diktatur

 

14.01.2010 - Symbolische Grundsteinlegung: „Zum Gedenken an die politisch Verfolgten in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR zwischen 1945 und 1989“.

icon pdf Frank Döbert/TLZ: Einweihung am 17. Juni. Stadtrat für Denkmal für politische Opfer der Diktatur in der SBZ und der DDR (135kb)

 
 
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